Mandolinata Mannheim 2010 – F-Dur Allegro assai – Carl Stamitz
Orchesterquartett F-Dur op. 4 Nr. 4 Carl Stamitz (1745-1801) bearbeitet von Marga Wilden-Hüsgen Allegro assai Andante ma allegretto Presto assai Carl Philipp Stamitz wurde als ältester Sohn des Komponisten Johann Wenzel Stamitz geboren. Der Vater war ein Virtuose auf der Violine, der Bratsche und der Viola d’amore und erteilte seinem Sohn ersten Unterricht in Geige und Cello. Nach dem frühen Tode des Vaters im Jahre 1757 übernahmen Christian Cannabich, Ignaz Holzbauer und Franz Xaver Richter den Unterricht von Carl Philipp. Von 1762 bis 1770 war er 2. Violinist in der berühmten Mannheimer Hofkapelle. In dieser Position lernte er das gesamte Mannheimer Repertoire kennen. Ab dem Jahre 1770 zog er nach Paris und wurde Hofkomponist des Herzogs Louis de Noailles, wo er den Komponisten François-Joseph Gossec kennenlernte. Ab 1772 wohnte er in Versailles und komponierte seine erste Programmsinfonie La promenade royale. Im Jahre 1779 zog er nach Den Haag, wo er am Hofe von Wilhelm V. von Oranien 28 Konzerte gab. Bei einem dieser Konzerte saß der 12-jährige Ludwig van Beethoven am Fortepiano. In den folgenden Jahren machte er zahlreiche Reisen, die ihn nach Straßburg, London, Sankt Petersburg, Augsburg, Nürnberg, Kassel, Lübeck, Magdeburg und Jena führten. 1786 wurde in der Berliner Kathedrale unter seiner Leitung Händels Messias aufgeführt. Im Frühjahr 1787 hielt sich Stamitz in Dresden auf. Das Magazin der sächsischen Geschichte 1787 schrieb hierüber: „Bey dieser Gelegenheit …
In seinem Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz reist Erzbischof Robert Zollitsch zum ersten Mal nach Afrika. Er besucht für zehn Tage Nigeria und will sich dort ua für den christlich-muslimischen Dialog einsetzen. Außerdem will er mit seiner Reise Zeichen der Solidarität für die Christen Nigerias setzen. Zollitsch, der von Vertretern der katholischen Hilfswerke missio und Misereor begleitet wird, sieht Nigeria als Land, in dem viele Probleme und Herausforderungen Afrikas beispielhaft sichtbar werden. Das westafrikanische Nigeria ist mit rund 140 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Seit dem Ende der Militärdiktatur 1999 kommt es immer wieder zu ethnisch wie religiös motivierter Gewalt zwischen Christen und Muslimen. Trotz eines großen Erdölreichtums lebt ein Großteil der Nigerianer in Armut. In diesem Videostatement spricht Erzbischof Robert Zollitsch über die geplante Reise.



